Das Yogawort zum Sonntag – Daheim sterben die Leut’

Nach dem Jammern ist vor dem Jammern

Dieses Jahr hat der Sommer wieder ewig auf sich warten lassen. Nach einem kurzen Antäuschen hatten viele die Hoffnung fast schon aufgegeben. Aber jetzt – scheint es – ist endgültig die Zeit von Flip-Flops und kurzen Hosen gekommen. Bäm! Und damit kommt auch die Zeit, über die verdammte Hitze zu jammern: So absurd das aus meiner Optimisten-Feder klingt, am Freitag in der Morgenklasse habe ich mich wirklich kurz über die Wärme und meine damit verbundene Schweißentwicklung aufgeregt. Und noch in derselben Sekunde laut über mich selbst gelacht (im Updog, noch mehr Schweiß).

Die schönste Zeit des Jahres

Für Yogis gibt es im Sommer eigentlich keinen Grund zu jammern. In keiner anderen Jahreszeit ist es einfacher, Yoga zu praktizieren. Morgens ist es früher hell und man kommt besser aus dem Bett. Außerdem kann man so viele tolle Orte mit der Yogamatte entdecken! Den Park, den Strand, den Balkon oder die Terrasse. Yoga every damn where! Außerdem stelle ich mir – wenn der Schweiß mal wieder förmlich an mir heruntertropft – vor, dass es genau so in Indien sein muss, wo ich leider noch nie war. Namaste, lieber Sommer.

Daheim sterben die Leut‘

So (bzw. so ähnlich) lautet ein altes Badisches Sprichwort. Was damit gemeint ist? Verkriech‘ dich nicht in deiner Wohnung, geh raus und lebe das Leben. In meiner alten Heimat Baden (Hammer-Wetter!) heißt das konkret: Nutze das vielfältige gastronomische Angebot und zwar unter freiem Himmel. Ich mag das, wahrscheinlich haben mich die mehr als 30 Jahre in Karlsruhe für immer geprägt. Besonders hier in München, wo die Mieten nicht mehr erträglich sind, bin ich über jeden Tag froh, an dem ich nicht in der (feinen aber auch kleinen) Wohnung bleibe, sondern – so wie heute – mit der Familie und Freunden von morgens bis abends draußen bin. Mit der Yogamatte im Gepäck oder ohne. Ich liebe den Sommer und will gar nicht mehr zurück in die Bude. Wir sehen uns am (Isar-)Strand! Namaste.

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