Yogadude WTF???

Wer ist der Typ?

Ich bin Thomas und wie viele gute Dinge (Hard Rock, Schlaghosen, Taschenrechner) stamme ich aus den 70ern. Geboren und aufgewachsen bin ich in Karlsruhe (Baden-Württemberg), dort habe ich auch angefangen als Sänger und Gitarrist in Rockbands zu spielen. Außerdem habe ich im benachbarten Pforzheim (eine schöne Stadt) Marketing-Kommunikation studiert und dann in Karlsruhe in Agenturen gearbeitet. Seit 2011 lebe ich in Berlin-Neukölln und arbeite als „Kreativer“ in einer Agentur in Mitte.

Die langjährige Beziehung zu meinem Körper ist so eine Mischung aus Vernachlässigung und grobem Unfug: Als Kind war ich sehr erfolgreicher Schwimmer (100/200 Meter Brust und Schmetterling), als Jugendlicher dann eher so der Kettenraucher mit dem latenten Alkoholproblem. Mitte 20 dann der erste Gesundheitstrip: Kalter Entzug und Marathon laufen bis die Knie kaputt waren (sehr gesund). War ja klar, dass sich da mal was ändern muss 😀

Warum tut er das?

Zum Yoga gekommen bin ich erst relativ spät, in erster Linie wegen der defekten Läuferknie. Ich war beruflich sehr viel unterwegs und habe etwas gesucht, was ich ortsunabhängig für meinen Körper (und vielleicht sogar Geist) tun kann. Und da eigentlich in jedes Hotelzimmer eine Yogamatte passt, habe ich den klassischen „Krankenkassenkurs“ gemacht ­– 13 Hausfrauen, ein Öko-Student und ich. Zehn Stunden Hatha Yoga in Theorie und Praxis. Was ich gleich gemerkt habe: Wenn du 25 Jahre lang nach dem Sport nie deine Sehnen dehnst, siehst du beim Yoga erst mal richtig alt aus. Was ich etwas später gemerkt habe: Egal, wie doof du dich anstellst, nach 90 Minuten Yoga hast du irgendwie bessere Laune als vorher. Und das gefiel mir.

Also hab ich in eine eigene Matte investiert (Kosten: ca. 25% von einem Paar Laufschuhe aber teurer als eine Badehose) und sie überall mit hin genommen. In die verschiedenen Studios („mal sehen, was es noch so gibt“), die ständig wechselnden Wohnungen und die bereits erwähnten Hotelzimmer. Und irgendwann, ja irgendwann konnte ich sogar meine Zehen berühren. Nailed it! Mittlerweile schaffe ich es mindestens einmal pro Woche ins Studio und mehrmals zusätzlich (meistens morgens) zuhause auf die Matte. Om.

Und was will er überhaupt?

Man sagt ja, dass alle Yogis dazu neigen, zu missionieren. Und ja, das stimmt. Ich freue mich, Yoga für mich entdeckt zu haben und will diese Freude teilen. Vor allem will ich mehr Männer dazu motivieren, Yogis zu werden, denn noch immer ist eine durchschnittliche Yogaklasse ungefähr das Gegenteil einer Maschinenbauerfete an der Uni. Also geschlechtstechnisch. Darum schreibe ich von meinem Leben mit Yoga in Berlin. Das beinhaltet die Yogapraxis an sich als auch einige Hintergrundinfos und auch Spirituelles. Ich freue mich über jeden, der diesen Weg ein Stück mit mir geht. Und vielleicht kann ich ja den ein oder anderen dafür begeistern und wir sehen uns mal in einer Yogaklasse.

Om. Shanti. Om.

Der Yogadude

 

4 Gedanken zu „Yogadude WTF???&8220;

  1. Yo Digga, passt wie die Faust auf’s Auge.
    So als Hahn im Korbe (ein Schelm wer schlechtes denkt!) fühlt sich aber auch gut an… 😉

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