Namaste 2018 – der Yogadude Jahresrückblick

Okay, das war’s.

Nüchtern betrachtet war 2018 außer einem phantastisch langen, heißen Sommer eher so ein Mittelklassejahr. Und selbst die sommerliche Heißzeit hat immer noch den frostigen Beigeschmack des Klimawandels. Deshalb bleibt am Ende eigentlich nur ein durchschnittliches Jahr, in dem erstaunlich wenige coole Rockstars gestorben sind und erstaunlich wenige deutsche Nationalspieler guten Fußball gespielt haben. Keine epischen Gitarrensoli beim RTL-Jahresrückblick, keine verzauberten Sommermärchen-Selfies auf meinem Handy. Bäh. Aber vielleicht war es auch ganz gut, dass so wenig los war, denn so blieb mir mehr Energie, mich um mein Megasuperpowerjahr seit Beginn der Menschheitsgeschichte zu konzentrieren. Denn mein privates 2018 war so eine Art „Sommermärchen trifft Freddy Mercury Tribute-Konzert trifft Geburt des ersten Kindes trifft Erfindung einer bei-vollem-Geschmack-kalorienreduzierten-veganen Pizza Diavola“. Mit Freibier.

Okay, erzähl doch mal.

Wenn du den YOGADUDE Blog regelmäßig verfolgst, weißt du ja ungefähr, was bei mir so los war. So ganz nebenbei (Haha!) habe ich dieses Jahr nämlich mein ganzes Leben verändert. Letztes Jahr um diese Zeit war ich noch mehr oder weniger vollständig in meinem Agenturjob „gefangen“ (ich mache den Job heute immer noch sehr gerne – nur weniger). Und jetzt, Ende 2018, bin ich schon ein halbwegs routinierter Yogalehrer. Krass. Wie das geht? Eigentlich ganz einfach, indem man (wie ich) ein Yoga Teacher Training absolviert und damit anfängt, Yoga zu unterrichten. Okay, das war jetzt stark vereinfacht. Zuerst einmal braucht man Zeit (und auch ein bisschen Geld) für die Yogalehrerausbildung. Und die Möglichkeit, sich darauf voll und ganz einzulassen, Dinge anzunehmen und geschehen zu lassen. Das ist nicht nur zeitweise beängstigend und energieraubend für einen selbst, sondern auch für die Menschen, mit denen man sich das Leben teilt. Aber ja, bei mir hat dieser Prozess dieses Jahr einiges durcheinandergewirbelt. Und das Yoga Teacher Training war zwar das wahrscheinlich wichtigste Ereignis, aber auch sonst war noch einiges los.

Die Yogadude „Best 9“ auf Instagram 2018

Okay, das war 2018 noch so los:

Okay. Und die Zahlen?

Ich bin kein großes Mathematik-Genie und glaube auch nur bedingt an Statistik. Für die Menschen, dir mehr davon verstehen, gibt es hier einige knallharte Fakten zum Yogadude 2018:

  • 80 Artikel habe ich dieses Jahr im Blog geschrieben und veröffentlicht (63.306 Wörter).
  • 365 Fotos musste meine Frau von mir machen, damit ich jeden Tag etwas auf Instagram teilen konnte.
  • 1.000 tolle Ideen gibt es schon wieder für den Yogadude 2019.
  • Ganz viele tolle Menschen habe ich dieses Jahr persönlich kennengelernt.

Okay, und wie geht’s weiter?

Ehrlich gesagt kann 2019 gerne wieder etwas ruhiger werden. Wird es aber wahrscheinlich nicht, denn es stehen schon wieder ganz viele tolle Sachen an: Workshops, Reisen, Yogaklassen und T-Shirts sowie noch ein oder zwei supergeheime Projektchen. Also alles wie immer, alles im Fluss. Allerdings wünsche ich mir für den Blog tatsächlich gar nicht so viel Veränderungen. Denn ich liebe es, jede Woche einen oder zwei Artikel zu schreiben und Bilder dazu zu shooten. Diese Zeit will ich mir weiterhin nehmen, denn am Ende ist der Yogadude ja auch so etwas wie mein privates Yogatagebuch. Und in absehbarer Zeit gehen mir dafür wohl auch nicht die Themen aus – vor allem, weil ich als Yogi und als Lehrer noch immer an der Oberfläche kratze. Und als Mensch und Vater ebenfalls. Also bleibt es mir – als letzte offizielle Tat in diesem Jahr – nur noch, mich bei allen zu bedanken, die mir diesen großen Luxus ermöglichen: Meiner wunderbaren Frau/Fotografin/Lektorin, meinen großartigen Partnern und natürlich allen, die das Ergebnis lesen und vielleicht sogar kommentieren. Ich wünsche euch ein lebensverbesserndes 2019. Namaste.

Fotos: Liza „Ich kannte ihn schon vor diesem Blog“ Meinhof