Eine Runde Sache – Yoga mit der BLACKROLL

Fifty Shades of Black

Mittlerweile gehört das Thema „Faszien“ zu einer Yogaklasse wie moderate Fesselspielchen in jedes gepflegte Schlafzimmer (Danke, Christian Grey). Und ganz gleich, ob man heftig an den Faszienketten zerrt oder lieber mal die Handschellen klicken lässt: Eine gewisse Affinität zum Schmerz muss schon vorhanden sein, um dabei Freude zu empfinden. Ist das aber gegeben, kann man jede Menge Spaß auf der Matte bzw. Matratze haben. Und im fortgeschrittenen Stadium dann auch noch die passenden „Spielsachen“ mit einbeziehen. Als Yogalehrer kommt mir da (natürlich!) zuerst die bekannte Faszienrolle in den Sinn über die ich hier im Blog bereits geschrieben habe. Damals war ich aber noch lange kein ausgebildeter Yogalehrer und seit meinem Teacher Training stolpere ich immer wieder über diese Faszien. Darum wollte ich mich – für meinen Unterricht, aber auch für meine eigene Praxis – noch einmal etwas intensiver mit dem Faszientraining auseinandersetzen. Und bin auf eine ganze Familie der wohl bekanntesten Produkte in diesem Zusammenhang gestoßen: BLACKROLL®.

They see me rollin‘

Die Zeiten, in denen BLACKROLL® lediglich für eine schwarze Faszienrolle stand, sind längst vorbei. Mittlerweile gibt es unter dem Label neben Rollen auch Bälle, Twister, Massageprodukte, Gurte, Blöcke und Matten. Und vielleicht kommt, während du diese Zeilen liest, gerade ein weiteres Produkt auf den Markt. Fakt ist: Mit BLACKROLL® Produkten lässt sich mittlerweile ein umfassendes Trainings- und Regenerationsprogramm etablieren. Hobby- wie Leistungssportler setzen die kleinen Helferlein ein, für uns Yogis gibt es sogar ein eigenes Buch, das ich vor einigen Wochen schon vorgestellt habe. Darin finden sich über 140 Übungen zum Ausrollen, zur Mobilisierung, Stabilisierung, Dehnung und Entspannung. Die optimale Trainingsergänzung für alle, die ihre Faszienmassage mit Asanas aus dem Yoga kombinieren wollen. So kann man – laut der Autorin – Verletzungen vorbeugen, die Regeneration beschleunigen und insgesamt die körperliche Leistung steigern. Nicht schlecht, oder? Ich habe einige dieser Übungen mal selbst ausprobiert. Bevor ich sie vorstelle aber nochmal ein kleiner Mini-Rückblick in Sachen Faszien-Know-how.

1. Was sind diese Faszien nochmal?
Faszien sind die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, man findet sie im ganzen Körper, wo sie – ähnlich wie Stoßdämpfer – Muskeln, Sehnen, Knochen und alles andere umhüllen.

2. Warum brauchen Faszien ein spezielles Training?
Durch mangelnde Bewegung, Stress oder Fehlhaltungen verhärten, verkürzen oder verkleben die Faszien leider. Das raubt dem Körper Beweglichkeit.

3. Wie geht das?
Im Prinzip kann man auch ohne spezielle Hilfsmittel z.B. mit Yoga die Faszien bearbeiten. Spezielle Faszienprodukte, wie die Rolle, wirken aber massiv auf das Bindegewebe ein, was durch die Bildung von Kollagen die Elastizität der Faszien erhöht.

Auf die Matte gerollt

Ehrlich gesagt, hat sich mein Faszientraining bisher auf das Ausrollen der unteren Rückenmuskulatur beschränkt. Und das war und ist noch immer eine recht schmerzhafte Angelegenheit. Trotzdem nahm ich meinen Mut zusammen, biss die Zähne zusammen und erweiterte mit einem bunten Strauß an BLACKROLL® Produkten (die gibt es jetzt auch in farbig) meinen Faszienhorizont:

Wade ausrollen mit BLACKROLL® MINI auf BLOCK

Im Sitzen lässt sich mit der BLACKROLL® Mini die Unterschenkelrückseite („Rückseitige Zuglinie“) ausrollen. Eine relativ intensive Übung, die Empfindliche mit der BLACKROLL® Standard etwas weniger schmerzhaft praktizieren können.

 

Vorderen Oberschenkel ausrollen mit BLACKROLL® Standard

Die im Allgemeinen stark geforderte Oberschenkelvorderseite („Frontale Zuglinie“) kannst du auf diese Weise mit der BLACKROLL® Standard ganz einfach ausrollen.

 

Hüftbeuger ausrollen mit BLACKROLL® BALL 08 und BLOCK

Durch die relativ geringe Auflage macht der kleiner BLACKROLL® Ball hier einen sehr intensiven Job an deinen Hüftbeugern.

 

Bogen mit BLACKROLL® MULTIBAND

Hier ist die Wirkung auf die Faszien der Frontalen Zuglinie eher ein Nebeneffekt. In klassischer Yoga-Manier werden Arme, Brustkorb, Oberschenkel gedehnt und der Rücken stabilisiert sowie gekräftigt.

 

Schulterbrücke mit BLACKROLL® Block und DUOBALL 08

Eine sehr intensive Erfahrung für den oberen UND den unteren Rücken. Der Duoball ist zuerst gewöhnungsbedürftig, wurde aber gleich zu meinem persönlichen Liebling.

 

Berghaltung mit BLACKROLL® BALL 08

Diese Übung dehnt zum einen die Rückseitige Zuglinie und stabilisiert gleichzeitig Füße und Sprunggelenke. Der kleine Ball passt perfekt zwischen die Fußgelenke.

 

Schildkröte mit BLACKROLL® STANDARD

Okay, in dieser Position werden wahrscheinlich überhaupt keine Faszien bearbeitet. Aber es sah im Buch so gemütlich aus, deshalb musste ich es ausprobieren.

Mehr als eine Nebenrolle

Ich muss zugeben, dass ich ziemlich viel Freude an den ganzen BLACKROLL® Produkten habe. Als Schüler mag ich ja nicht allzu viele Hilfsmittel um mich herum, als Lehrer geben mir die kleinen Rollen, Bälle und Klötze ganz neue Möglichkeiten, intensiv an einzelnen Themen zu arbeiten. Mein Überraschungssieger ist der DUOBALL, mit dem sich z.B. die Muskulatur an den Seiten der Wirbelsäule äußerst intensiv massieren lässt. Das tut anfangs natürlich etwas weh, aber mit der Zeit gibt sich der Schmerz. Und das Gefühl, das durch die gelockerten Faszien bleibt, ist wunderbar. Wer sich für die BLACKROLL® Produkte interessiert, muss meiner Meinung nach auch nicht gleich alle auf einmal kaufen, man baut sich ja auch nicht gleich Christian Greys Hinterzimmer nach, weil man mal mit Handschellen experimentieren möchte. Und schon mit einem einzigen Produkt wie der Rolle ergeben sich viele neue Möglichkeiten fürs Faszientraining, aber auch die ganz normale Yogapraxis. Und bei der wünsche ich dir – ob mit oder ohne BLACKROLL® – ganz viel Spaß. Namaste.

PS: In den nächsten Tagen kannst du auf meiner Facebook Seite eine BLACKROLL® Slim, ein BLACKROLL® Trainingsbuch und eine BLACKROLL® Trainingsmatte gewinnen.

Fotos: Liza „Rolling, Rolling, Rolling“ Meinhof

Hinweis: BLACKROLL® war so nett und hat mich für diesen Beitrag kostenlos mit den gezeigten Produkten ausgestattet.

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