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Yoga für Einsteiger – Anfänger-Tipps vom Yogadude

„Haben Sie noch eine Frage?“

Vor einigen Tagen habe ich hier im Blog bereits erzählt, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, Yoga zu praktizieren. Kurz gesagt: Ich war neugierig und habe einfach damit angefangen. Und bisher nicht mehr damit aufgehört – das macht Yoga zu einer der wenigen Konstanten in meinem eher unsteten Leben. Vielleicht sollte ich das mal im nächsten Vorstellungsgespräch droppen, wenn mir mein wechselhafter Lebenslauf mal wieder um die Ohren gehauen wird? Egal. Was ich eigentlich schreiben wollte ist, dass mich immer wieder Leute fragen, wie sie am besten mit Yoga anfangen können. Und als selbst ernannter Yogamissionar habe ich dazu natürlich eine Meinung.

Du musst es nicht wollen.

Du musst es machen. Ich bin eher so der (Einfach-mal-) Macher als der große (Nach-) Denker. Ich glaube, dass man die meisten Dinge einfach tun muss, statt lange darüber nachzudenken (im Vorstellungsgespräch: „Hands-On-Typ“). Und ja, Yoga ist mir superwichtig und es ist eine große Sache, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellen kann (HR-Frage: „Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“). Aber wenn du einfach nur neugierig bist und dir was-auch-immer davon versprichst (Personaler: „Warum ausgerechnet Yoga?“), solltest du möglichst schnell damit beginnen. Dann wirst du schon sehen, ob Yoga deine heimlichen Hoffnungen erfüllt: Erleuchtung, Entspannung, einen starken Körper oder Kontakt zu netten Frauen/Männern („Wir suchen echte Teamplayer“).

  1. Das solltest du draufhaben.

Für Anfänger häufig erschreckend sind Bilder, die erfahrene Yogis („Professionals“) von sich veröffentlichen (z.B. auf Instagram): Da entsteht schnell der Eindruck, dass man zu einer durchschnittlichen Yogaklasse nur zugelassen wird („Assessment Center“), wenn man z.B. den Lotussitz perfekt beherrscht. Am besten im freien Handstand. Das ist natürlich Quatsch, denn eigentlich muss man erst mal gar nichts können, um mit Yoga anzufangen. Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich bei der ersten stehenden Vorwärtsbeuge nicht annähernd den Boden mit meinen Händen berühren konnte („Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?“). Und dass ich fast vor Glück geweint habe („Milestone“), als ich das erste Mal im Kopfstand meine Beine zu einer „Brezel“ (Lotus) verknotet habe. Das einzige, was du vor deiner ersten Yogasession sicherstellen solltest ist, dass dein Körper bereit ist („passendes Skillset“). Sprich vor deiner ersten Klasse lieber erst mal mit deinem Arzt, wenn du unter Rücken- oder sonstigen Gelenkproblemen etc. leidest. Und informiere natürlich vorab deine/n Yogalehrer/in.

  1. Das brauchst du unbedingt.

Ein gemütliches Shirt und eine Hose („Casual“) mit genug Bewegungsspielraum. Ich habe meine nicht mehr genutzten Laufklamotten fürs Yoga recyclet („Synergien genutzt“), im Prinzip kann man zum Yoga fast alles tragen. Wenn ich mir neue Yogaklamotten zulege, achte ich drauf, dass ich sie auch im Alltag anziehen kann („Dresscode“). Praktisch für Anfänger ist sicherlich auch ein Freund oder Bekannter, der schon Yoga praktiziert („internes Netzwerk“) oder zusammen mit dir anfängt – in meinen ersten Klassen habe ich mich schon etwas verloren gefühlt und war natürlich aufgeregt. Da hätte ein guter Freund sicher geholfen.

  1. Das brauchst du bestimmt nicht.

Auf diese Dinge kannst du als Anfänger („Trainee“)  getrost verzichten:

  1. eine von Raketenforschern entwickelte Hochleistungsmatte (gute Matten gibt’s in jedem Studio),
  2. eine 25-Stunden-Karte oder Fitness-Flatrate-Karte (erst mal ausprobieren),
  3. irgendwelche Angeber, die dich belächeln oder sich mit dir messen wollen (Idioten!) und
  4. einen durchtrainierten Körper ohne spürbaren Gelenkwiderstand (kommt alles beim Üben).

  1. Deine erste Klasse!

Fakt ist: Du solltest auf jeden Fall eine Yogaschule besuchen und nicht alleine drauf los yogen („Learning on the job“). Alleine kann man selbst bei scheinbar einfachen Haltungen richtig viel falsch machen und sich schmerzhaft verletzen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem 10-stündigen Anfängerkurs gemacht. Den bieten viele Studios an und meistens wird er sogar von der Krankenkasse bezuschusst („erfolgsabhängige Bonuszahlungen“). Wenn du dir unsicher bist, besuche das Studio deiner Wahl einfach mal ohne eine Klasse zu besuchen – falls dir auf Anhieb irgendwas nicht passt, ist es vielleicht nicht das richtige. Das erste Mal auf der Matte ist nämlich eine prägende Entscheidung, nicht nur im Yoga. Ich habe schon viele Leute getroffen, die mehrere Anläufe gebraucht haben, um endlich zum Yoga zu finden, weil sie sich in ihrer ersten Klasse irgendwie unwohl gefühlt haben. Also achte unbedingt auf dein Bauchgefühl.

  1. Das musst du unbedingt machen.

Zu allererst solltest du natürlich ein guter Yogi („Performer“) sein und deine Klassen („Workload“) besuchen. Wenn du einen guten Kurs gefunden hast, passiert das aber fast von allein, weil du dich eigentlich jede Woche darauf freust (man darf übrigens auch mal aussetzen, wenn man keine Lust hat oder krank ist). Ganz wichtig: Sei offen gegenüber dem, was da auf dich zukommt. Wenn alle „Om“ singen oder ein Mantra chanten, mach einfach mit. Und probiere jede Asana (Haltung) zumindest aus („Work hard, play hard“), egal wie unmöglich sie anfangs scheint. So lernst du zumindest deinen Körper kennen und akzeptierst ihn so, wie er gerade ist. Ich weiß, es ist nicht einfach und manche Leute fühlen sich nicht gut, wenn sie das dritte Mal hinfallen oder total falsch singen. Aber jeder, der mit dir in dieser Klasse ist, hat mal angefangen und mit das Schönste an einer gelungenen Asana ist der lange, harte Weg, den man hinter sich gebracht hat.

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Und so geht es weiter.

Du bist endlich angefixt? Schon mit Vollgas auf dem Weg zum Yoga-Guru („Karrieremöglichkeiten“)? Dann mach weiter. Beende deinen Anfängerkurs. Vielleicht fängst du parallel schon zuhause vorsichtig an, einige Haltungen zu üben oder dich auch nur zu dehnen. Vielleicht meditierst du auch ein bisschen, ganz egal wie. Besuche Yogaklassen, sprich mit anderen Yogis, probiere andere Stile und Lehrer aus. Vielleicht bist du viel unterwegs oder arbeitest im Schichtdienst („Überstundenzuschläge“)? Oder du übst – wie ich – viel zu Hause, weil du nie weißt, wann beide Kinder gleichzeitig schlafen? Dann mag – wenn du etwas sicherer in deiner Praxis bist – Online-Yoga oder eine App interessant für dich sein. Egal, wie du weitermachst: Nimm dir die Zeit für Yoga, gönn sie dir. Und schon nach einigen Monaten wirst du vielleicht feststellen, dass dein Leben sich ein kleines bisschen verändert hat. Zum Besseren. Namaste.

 

Die Fotos sind von der hoch qualifizierten Liza Meinhof.

Das lässige Yoga-Shirt und die mega bequeme Shorts wurden mir freundlicherweise von OGNX zu Verfügung gestellt. Auf den Inhalt des Beitrags hat diese Marke allerdings keinen Einfluss gehabt. Ich würde die Sachen nicht tragen und ganz bestimmt nicht für den Blog fotografieren lassen, wenn ich sie nicht gut fände. Trotzdem: Das ist Reklame. Vielen lieben Dank an die lieben Leute von OGNX!

 

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