Öfter Malas Neues – Ketten und Armbänder für Yogadudes

Neues vom Yogadepp

Seit ich Yoga praktiziere, sehe ich immer wieder Leute mit diesen geilen Armbändern und Ketten aus Holz- oder Steinperlen. Und genau so lange wollte ich eigentlich auch so was haben. Als alter Rocker trage ich nämlich gerne Armbänder (am linken Handgelenk, das scheppert nicht beim Gitarre spielen). Außerdem sehen diese Dinger einfach super aus und geben ihren Trägern einen wahnsinnig spirituellen Touch. Natürlich hatte ich mal wieder keine Ahnung, dass die Dinger Malas heißen und (offensichtlich im Gegensatz zu mir?) viel mehr können als einfach nur gut aussehen. Wenn Google meinen IQ aufgrund von Suchbegriffen wie „coole Yoga-Perlenkette“ gespeichert hat, wundert es mich, dass in der an mich adressierten Werbung nicht komplett auf Text verzichtet wird. Hübsche Bilder sollten für jemandem wie mich eigentlich genügen.

Hilfe vom Profi

Als mehr oder weniger professioneller Yogablogger kann ich mir aber nichts um den Hals bzw. das Handgelenk hängen, was ich nicht vorher sorgfältig recherchiert habe. Und zum Glück habe ich in meinem Freundeskreis den perfekten Kontakt dafür. Eine Freundin (und Yogalehrerin) einer Freundin betreibt einen eigenen Online-Shop für ihre selbst gefertigten Malas und Armbänder. Mit einer extra Männer-Kollektion! Da sie außerdem noch bei mir in der Nähe wohnt, habe ich sie in ihrem Hinterhof-Atelier auf einen Kaffee besucht und mir das mit den Malas mal in Ruhe erklären lassen.

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Malas für Dummies

Wie gesagt, ich hatte keinen blassen Schimmer, bin ja immer noch recht neu im Spiri-Business. Also jetzt: Eine Mala ist eine hinduistische oder buddhistische Gebetskette. Und ja, man kann sie tatsächlich mit einem Rosenkranz vergleichen, denn man verwendet sie zur Meditation. Mit den Fingern zählt man die gesprochenen bzw. gedachten Wiederholungen eines Mantras. Dafür besteht die Mala aus 108 (Spiri-Profis wissen, warum) Perlen und einer etwas größeren Guru-Perle. Wenn man 108 mal das Mantra wiederholt hat und wieder bei der Guru-Perle angelangt ist, kann man gerne noch eine Runde drehen. Ich finde das ganz cool. Diese Kette bringt mich dazu, tatsächlich 108 Mal dasselbe Mantra zu sprechen.

Alles ist so schön bunt

Okay, eine Mala ist also im Prinzip ein Werkzeug, das mir beim Meditieren hilft. Ich mag Werkzeug. Aber warum gibt es so viele verschiedene davon? Natürlich weil sie aus unterschiedlichen Perlen zusammengestellt sind. Die „Basis“-Version besteht aus Holzperlen (gibt es in mehreren Varianten), darüber hinaus gibt es Malas aus Steinen oder Edelsteinen bzw. Kombinationen daraus. Das sieht in den verschiedenen Farben nicht nur ganz gut aus, sondern bewirkt beim Träger Unterschiedliches: Eine Mala aus Leoparden-Jaspis und Lava-Perlen schenkt demnach neue Energie und entfernt hemmende, blockierende Emotionen, Perlen aus Rotem Tigerauge hingegen sollen Geborgenheit, menschliche Wärme und Vertrauen in die Menschen vermitteln. Alles eigentlich ganz gute Dinge, oder? Meiner Meinung nach sollten alle Menschen diese Ketten tragen.

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Und warum gibt es extra Männer-Malas?

Natürlich musste ich diese Frage stellen. Und ehrlicherweise ist es bei Männer-Malas wie beim Männer-Yoga. Eigentlich gibt es keinen wirklichen Grund dafür, denn – mal ehrlich – es sind 108 Perlen + eine schöne Guru-Perle. Da lässt sich relativ wenig Geschlecht hinein interpretieren. Es geht im Endeffekt um den Look und das ist okay für mich. Männer-Malas werden aus etwas kleineren Perlen gefertigt als die Varianten für Frauen und sie sind insgesamt etwas schlichter gestaltet. Also irgendwie „männlicher“. Ich persönlich denke auch, es hat damit zu tun, dass Männer gerne Männer-Produkte kaufen. Wir wollen keine Leggings, kommen aber ohne Probleme mit Yoga Tights klar. Auch aus diesem Grund gibt es Männer-Malas.

Ein echtes Männerding zur rechten Zeit

Mit den ganzen Auswahlmöglichkeiten bei den Perlen (Mann kann sich auch eine individuelle Mala zusammenstellen lassen) ist das ja fast wie beim Kauf eines Neuwagens, also für uns Männer gemacht. Für Frauen übrigens auch. Und ganz gleich, ob man an die Magie der Steine glaubt oder nicht oder ob man die Mala wirklich zum Meditieren verwendet, kann man als Yogi damit immerhin eine Art Fashion Statement machen. Und jetzt, wo Weihnachten vor der Tür steht, ist eine Mala oder ein Armband sicher nicht die schlechteste Geschenkidee. Und weil ich jetzt endlich durchblicke, hier noch mal ein dankbarer Link in den Shop. Namaste.

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Bilder von Liza Meinhof

Wie du dir sicher denken kannst, ist dieser Beitrag in angenehmer Zusammenarbeit mit  Mira Malas entstanden und ich habe jetzt eine nagelneue Mala zuhause.

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