Mmmmh – Bieryoga

Bier + Yoga = Bieryoga

Yoga mache ich mit sehr großer Leidenschaft, noch nie habe ich gedacht „jetzt muss ich das auch noch machen“. Mit dem Biertrinken geht es mir ähnlich. Aber Yoga und Bier vertragen sich ja nur bedingt. Obwohl ich – ganz ehrlich – nach 90 Minuten Open Class im Sommer ein großes kaltes Bier nur empfehlen kann (gern auch ein alkoholfreies!), habe ich eher schlechte Erfahrungen damit gemacht, Alkohol vor eine Yoga-Klasse zu trinken. Mir mangelt es dann an Kraft und Balance und auch mental bin ich dann nicht so richtig im „Om-Shanti“-Modus. Verkatert zum Yoga zu gehen, ist also eher was für die ganz Harten. Bier aber während der Yogastunde zu trinken, darauf ist ausgerechnet eine Frau gekommen 😉

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Wer denkt sich so was Geniales aus?

Bieryoga klingt wie der perfekte Grund für Männer, Yoga zu machen. Erfunden wurde es aber von einer Frau namens Jhula, die nicht nur nach den yogischen Lehren Patanjalis, sondern auch nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 lebt. Jhula ist ausgebildete Yogalehrerin und da sie auch auch an der Theke eine gute Figur macht, hat sie kurzerhand einige Yoga-Asanas so abgewandelt, dass sie sich mit dem Genuss einer ordentlichen Halben optimal kombinieren lassen. Das Bieryoga war geboren.

Und was genau macht man da?

Ich hatte die Chance, Bieryoga in einer exklusiven Privatsession mit einer kleinen Gruppe von Freunden auszuprobieren. Und es war wirklich, wirklich lustig. Ungeübte Yogis konnten die Intensität der Asanas gut durchhalten, ungeübte Trinker ihr eigenes Tempo fahren. Bieryoga sollte übrigens immer in der Gruppe praktiziert werden, denn „nur ein Schwein trinkt allein“.

Die Klasse beginnt klassisch mit ein paar „Biergrüßen“, bevor es dann zur Sache geht. Einbeiniges Gießen, horizontales Nuckeln und (angst-)schweißtreibendes Balancieren der Flasche auf dem Kopf sind auch für routinierte Yogis neue Herausforderungen. Das Highlight vor der angedödelten Abschlussmeditation (Schnarch!) ist eine Partnerübung, die man am einfachsten als „freihändiges Auf-Brüderschaft-Trinken“ bezeichnen könnte. Etwas tricky, aber die Belohnung kommt ja nicht in Form von himmlischem Karma, sondern als Kühles Blondes.

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Mein Fazit: Feucht-fröhlich

Auch wenn es nicht so ganz ernst gemeint ist, halte ich Bieryoga für eine gute Sache. Selten habe ich in einer Yogaklasse so viel gelacht. Und vielleicht bringt es den ein oder anderen Neugierigen ja dazu, auch mal ohne Alkohol Yoga zu praktizieren.

Was kommt als nächstes? Zum einen garantiert das erste ayurvedisch-vegane Indian Pale Ale, zum anderen weitere innovative Yoga-Stile. Ich persönlich werde in den nächsten Wochen ergänzend zum Bieryoga das Heavy Metal-Yoga entwickeln. Stay tuned!

Weitere Informationen und die nächsten Termine zum Bieryoga gibt es auf der offiziellen Website.

Proooooost.

5 Gedanken zu „Mmmmh – Bieryoga&8220;

  1. Lieber Yogadude, komm doch mal beim Schwarzen Yoga im Infinity Sunlight vorbei, immer dienstags – eine dunkle Mischung aus Hatha Yoga, Metal, Drone, Dark Wave… Namaste und rock on, Charlotte

  2. Hey Charlotte, das klingt phantastisch, vielen Dank. ich schau mal, wie mir das in den nächsten Wochen reinpasst. Wo übt ihr denn?

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