I’m at the beach – Tipps für dein Strandyoga

Nicht ohne meine Yogamatte! Im Urlaub hat man endlich richtig Zeit für die Yogapraxis. Entweder man ist konsequent und bucht sich gleich bei einem Yoga-Retreat ein, oder man macht „normal“ Urlaub und packt die Matte samt vieler guter Vorsätze ein. Hier ein paar Tipps für Variante Nummer 2:

 Perfektes Timing

Auch wenn es schwer fällt: Beachyoga praktizierst du am besten so früh am Tag wie möglich. Mir fällt es im Urlaub immer leichter morgens aufzustehen (ich habe ein 2-jähriges Kind und bin sowieso früh wach). Und egal, wie müde man ist, aus Erfahrung kann ich sagen: Es lohnt sich immer. Ich war schon mit meiner Matte in Barcelona am Stadtstrand oder in Südschweden an den Schären üben. Spätestens der Sonnenaufgang vertreibt jeden Gedanken ans Bett. Kaffee übrigens auch.

Solide Basis

 Wer schon mal am Strand laufen war, weiß: Sand ist alles andere als ein fester Untergrund. Den braucht man aber natürlich, speziell bei stehenden Balance-Haltungen kommt man auf Sand leicht ins Wanken. Ich suche mir deshalb immer eine feste Basis für meine Yogamatte, zum Beispiel einen betonierten Weg oder – noch besser – einen Steg aus Holz.

Nah am Wasser

Ich erspare mir den Kommentar zu Ebbe und Flut jetzt mal. Hier hilft dir dein gesunder Menschenverstand, damit du bei Savasana nicht aufs offene Meer getrieben wirst. Auch nicht zu unterschätzen ist die Geräuschkulisse, die eine Küste so mit sich bringt. Denn das Rauschen der Wellen kann beim Yoga ganz schön ablenken. Wenn man sich aber mal darauf einlässt, ist es ein wunderbares Naturerlebnis, das ich nicht missen wollte.

Das himmlische Kind

Der Wind ist nicht unbedingt dein Freund beim Yoga. Am Strand weht ja gerne mal ein Lüftchen, das z.B. deine Kopfstände erheblich beeinträchtigen kann. Wenn du trotzdem die einsame Weite am Strand genießen willst, musst du da aber durch. Ich sehe es als Herausforderung.

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Wenn du es schaffst, deinen Yogi-Po früh morgens an den Strand zu bewegen, wirst du natürlich mit einem Sonnenaufgang belohnt (gutes Wetter vorausgesetzt). Selten machen Sonnengrüße so viel Sinn wie in diesen Momenten. Haha. Außerdem nicht zu unterschätzen ist das Thema Sonnenbrand. Also immer schön eincremen. Ich habe noch heute Flecken vom Schweiß-Sonnencreme-Gemisch auf meiner Matte, die mich immer an diese Dachterrasse in Barcelona erinnern. Hach…

Mein Fazit

Wenn das Urlaubsziel es zulässt, gehe ich mindestens einmal ganz früh raus und übe am Strand. Das Erlebnis ist einzigartig und ich erinnere mich noch Jahre später an viele Details dieser Session. Für mich ist das fester Teil des Urlaubs und ein tolles Instagram zum Angeben zuhause springt auch noch dabei heraus.. Namaste.

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