Frühlingsanfang, Yogi-style.

Dieses Gefühl

Gestern war der meteorologische Frühlingsbeginn. Und ganz ehrlich: Es war ja auch langsam an der Zeit. Nach Monaten des Frierens ist es überfällig, dass der Sommer sich langsam anmeldet und die Bäume ein paar neue Blätter bekommen. Und als alter Naturbursche habe ich mir gestern natürlich überlegt, was der Frühlingsbeginn für uns Yogis bedeutet:

Haut & Haare

Macht’s gut, Leggings! Tschüss, Schlabberpulli! Ab sofort zeigen alle wieder mehr (ziemlich weiße) Haut beim Üben. Und wir Jungs zeigen natürlich voller Stolz unsere Bein- und Brustbehaarung. Rrrrrrrr!

Liebe

Im Frühling werden besonders die Männchen wieder aktiver bei der Suche nach einer paarungswilligen Partnerin. Und wegen des chronischen Frauenüberschusses sucht der ein oder andere Mann jetzt auch sicher ein Yogastudio auf. Auch Rrrrrrrr!

Der Yogadude praktiziert im Frühling gerne draußen Yoga.

Frische Luft

Das Studio lässt sich endlich wieder gründlich lüften ohne innerhalb von Sekunden gesundheitsgefährdende Tieftemperaturen zu erreichen. Schön für alle, die nicht gerne frieren. Und schön für alle Spät-Yogis, die um 20:00 Uhr zur letzten Klasse kommen und nicht im Mief des langen Yogatages üben müssen.

Sonne

Sonnenschein ist Lebensenergie. Wenn er tagsüber den Übungsraum erhellt oder du vielleicht sogar die Möglichkeit hast, draußen zu üben. Im Garten, Park oder vielleicht auf deinem Balkon. Oder gar am Strand?

Urlaubsplanung

Spätestens am ersten „wärmeren“ Tag beginnt die Planung des Sommerurlaubs. Ganz wichtig dabei: Auch im Urlaub ganz viel Zeit für Yoga. Oder vielleicht buchst du am besten doch gleich das Yoga-Retreat mit Surfkurs?

Birkenstocks

Wenn es warm wird, schieben die guten Frauen und Männer bei Birkenstock wieder Überstunden ohne Ende (immerhin tragen sie dabei bequeme Schuhe). Natürlich arbeiten sie nicht nur für uns Yogis, aber guck doch ab April mal ins Schuhregal im Studio deiner Wahl. Profi-Tipp: Name drauf schreiben.

Der Yogadude praktiziert im Frühling gerne draußen Yoga.

Schweiß

Männer schwitzen, das ist nun einmal so. Und je höher die Temperaturen, desto höher der Transpirationsgrad beim Yoga. Das Gute daran: Man hat schon nach fünf Minuten Asana-Praxis das Gefühl einen krassen Leistungssport zu betreiben (ist ja auch so).

Schönwetteryogis

Kaum ist Weihnachten verdaut, kommen sie wieder aus ihren Löchern. Yogamatten werden entstaubt, Wecker gestellt und Sehnen und Muskeln aufs Härteste wider die Physik gedehnt. Alles in der Hoffnung auf den perfekten Beach Body bis Mai.

Frühaufsteher

Wer im Winter eine Morgenklasse besucht, hat gute Chancen bis zum Ende der Klasse kein Tageslicht zu sehen. Ich kann auf dieses „Mitten-in-der-Nacht“-Gefühl gut verzichten und freue mich schon wieder auf Früh-Yoga mit Sonnenaufgang. Allerdings wird es jetzt auch wieder voller in der 7:30 Uhr-Klasse, weil andere das genauso sehen.

Der Yogadude praktiziert im Frühling gerne draußen Yoga.

Morgenmuffel

Das wohl meist gesagte Wort mit „Frühjahr“ ist wahrscheinlich „Frühjahrsmüdigkeit“. Und unabhängig von Sonnenlicht und angenehmeren Temperaturen bin ich leider schon wieder voll drin im Jahresanfangstief. Aber Jammern hilft nichts, also ab auf die Matte bevor der Sommer wieder vorbei ist!

Namaste.

 

Bilder von Liza-Anneth Meinhof

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