Eine Nummer für sich – der YOGADUDE wird 108

Zahlen lügen nicht.

Ich habe mehrmals nachgezählt und es stimmt tatsächlich: Dies ist der 108. Beitrag im YOGADUDE Blog. Seit Mai 2016 habe ich hier 83.696 Wörter mit 466.373 Zeichen (ohne Leerzeichen) in den Laptop gehauen. Krasse Sache, ich weiß gar nicht, wann das wieder alles passiert ist… Aber ich weiß, dass es ein Grund ist, mal kurz Pause zu machen und Danke zu sagen. Danke an alle, die mich 107 Artikel lang unterstützt haben. Danke an meine liebe Frau, die mich für fast jeden Artikel mit der Kamera vorteilhaft in Szene setzt. Danke an alle, mit denen ich spannende Kooperationen realisieren konnte. Und vor allem danke ich natürlich allen Lesern. Denen, die mir mit persönlichen Kommentaren und Nachrichten helfen, den Blog noch besser zu machen. Aber auch allen anderen, die meinen niedergeschriebenen Output einfach nur (mehr oder weniger) genießen. Liebe und Dankbarkeit euch allen!

Zahlenspaß mit System.

Spätestens seit sich Tom Hanks als Robert („Wobert!“) Langdon mehrmals rund um die Welt und durch so ziemlich alle Verschwörungstheorien gerätselt hat, wissen wir, welche Bedeutung Zahlen haben. Und ich gebe zu, dass ich anfällig bin für diese Dinge: geboren wurde ich am 4.3.77 und 4+3=7, also ist die 7 meine absolute Glückszahl. Logischerweise wurden meine Kinder am 16. (1+6) März und am 7. (!) Juni geboren. Das kann kein Zufall sein, oder? Naja, vielleicht schon, denn wenn man lange genug nach passenden Zahlenkombinationen sucht, findet man sie auch. Tom Hanks hat das (zwar mit einigen Mühen) noch jedes Mal geschafft („Die Fibunacci-Folge!“). Allerdings bin ich nicht gänzlich emotionslos, wenn es um Zahlen geht – die 13 macht mich erstaunlicherweise doch ab und zu nervös, im Flugzeug würde ich zum Beispiel ungern in der dreizehnten Reihe sitzen. Und scheinbar bin ich damit nicht alleine, denn bei einigen Fluggesellschaften gibt es diese Sitzreihe überhaupt nicht.

Der Yogadude wird 108

Eine magische Zahl!

Es hat natürlich einen Grund, warum ich den 108. YOGADUDE-Artikel besonders feiere und nicht etwa Beitrag Nummer 100. Die 108 ist für uns Yogis nämlich die ultimative Powerzahl: Jede indische Gottheit hat 108 verschiedene Namen (manche sogar 1008). In der Indischen Astrologie (Jyotish) gibt es 12 Tierkreiszeichen (Rashis) und 9 Planeten (Navagraha) und 12 x 9 ergibt 108 (krass, oder?). Im Ayurveda gibt es 108 Druckpunkte bzw. Energiefelder (Marmas). In Nepal hat das Parlament 108 Sitze und in Tibet bekommen Frauen zur Hochzeitsfeier 108 Zöpfe geflochten. Mit viel Liebe zum Detail gehen die thailändischen Buddhisten an die Sache: Die Fußsohlen von Buddha-Statuen in Thailand sind häufig mit 108 Symbolen verziert. Es gibt noch endlos mehr Gründe, warum 108 „the number of the Yogi“ ist und ich kann sie beim besten Willen hier nicht alle aufzählen oder gar verstehen.

Der Yogadude wird 108

Mehr als Hokuspokus.

Da ich bei allem „Esoterischen“ erst mal skeptisch bin, vertraue ich (wie Robert Langdon) auf wissenschaftliche Fakten. Fakt ist zum Beispiel, das Yoga mir richtig guttut. Und Fakt ist ebenfalls, dass 1 hoch 1 mal 2 hoch 2 mal 3 hoch 3 ist gleich 108 ist. Und dass Abstand zwischen Erde und Sonne ungefähr dem 108-fachen Durchmesser der Sonne entspricht. Außerdem ist es Fakt, dass die Quersumme von 108 gleich 9 und die 108 durch 12 verschiedene Zahlen teilbar ist. Und 9 x 12 = 108 (Alter!). Aber was mich wirklich überzeugt hat, ist die Tatsache, dass im Euklidischen Raum die inneren Dreiecke eines rechtwinkligen Pentagons jeweils einen Winkel von 108° haben. Das kann nun wirklich kein Zufall sein, oder?

Der Yogadude wird 108

108 gute Gründe.

Ganz gleich, was man von Zahlenmagie etc. hält: Ich mag es, mit der 108 eine Art Konzept zu haben, eine Nummer, an der ich mich als Yogi orientieren kann. Ich wurde als Christ erzogen und dieser Verein lebt ja von seinem numerischen Ansatz der Dreifaltigkeit. Und auch wenn Yoga keine Religion ist, bietet die 108 eine schöne Möglichkeit, sich an einer Zahl festzuhalten. Wenn man bei der Meditation 108 Mal ein Mantra wiederholt, in der Hand vielleicht mit eine Mala (Gebetskette), die zu diesem Zweck genau 108 Perlen hat. Oder wenn ich mich irgendwann mal an die „108 Sun Salutations“ heranwage, bei denen Mutige 108 Mal durch den Sonnengruß fliegen (nicht nur als Mutprobe, sondern manchmal auch als Charity-Event). Oder aber wenn ich mich morgen hinsetze und beginne, die nächsten 108 Artikel für diesen Blog zu schreiben. Fürs Lesen, Kommentieren und Teilen bedanke ich mich jetzt schon bei allen Lesern 1 hoch 1 mal 2 hoch 2 mal 3 hoch 3 Mal. Namaste.

PS: Als kleines „Geburtstagsgeschenk“ habe ich mir lässige YOGADUDE-Caps gegönnt (siehe Fotos). Wenn du auch eine möchtest, kannst du mir per PayPal 20 Euro und deine Adresse senden und das schicke Ding macht sich als Paket zu dir auf den Weg.

Fotos: Liza Meinhof

Ein Gedanke zu „Eine Nummer für sich – der YOGADUDE wird 108

  1. Cool, jetzt weiß ich, warum ich so auf Yoga abfahre. Ich hab am 9.12. Geburtstag. Ich kann also gar nicht anders. 108 Grüße und Namaste

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